Berlin ist keine Ansammlung von Menschen, die zufällig am selben Ort wohnen. Berlin ist eine Gemeinschaft, die sich immer wieder neu entscheiden muss, was sie eigentlich verbindet. Nicht Herkunft. Nicht Sprache. Sondern Haltung. Das klingt nach einer einfachen Feststellung, ist aber tatsächlich eine der schwierigeren Fragen, die eine Stadt sich stellen kann, gerade weil es auf sie keine endgültige Antwort gibt.

In einer Zeit, in der Spaltung zum politischen Werkzeug geworden ist, wird Gemeinschaft zu etwas, das man sich nicht mehr einfach unterstellen kann. Sie muss erneuert werden, immer wieder, fast täglich. Genau diese Frage stellt der Berlin Kodex derzeit in der Stadt sichtbar: auf 1.000 Späti-Bildschirmen, auf Litfaßsäulen, auf LED-Wänden und CityCards. Nicht um eine fertige Antwort zu liefern, sondern um das Gespräch überhaupt erst zu eröffnen. Was hält uns zusammen? Was halten wir wirklich zusammen?

Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem sich eine Stadt von einer bloßen Ansammlung Wohnender unterscheidet. Berlin hat sich selten über Konsens definiert, aber immer wieder über die Bereitschaft, sich diese Frage neu zu stellen. Diese Gemeinschaft, das sind nicht Institutionen oder Behörden. Das sind wir. Und genau das macht diese Stadt AusserGewöhnlich.


Mehr Informationen findest Du auf der Seite vom BERLIN KODEX.

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